Rechnungslegungsperioden in der FinanzberichterstattungWie Rechnungslegungsperioden die Finanzberichterstattung und -bewertung organisieren

Die nachstehende Abbildung 1 zeigt die normalen Aktivitäten des Rechnungslegungszyklus in einer Rechnungslegungsperiode.

Abbildung 2. Der Buchungszyklus. Die Transaktionen werden als erster und zweiter Schritt im Buchungszyklus in das Journal eingetragen. Das Journal ist eine chronologische Aufzeichnung, in der die Einträge in der Reihenfolge ihres Auftretens kumuliert werden. Journaleinträge werden im dritten Schritt in ein Hauptbuch übertragen (gebucht). In den Hauptbüchern werden die Einträge nach Konten geordnet.

Ausstellung 2. Der Buchhaltungszyklus. Die Transaktionen werden als erster und zweiter Schritt im Buchungszyklus in das Journal eingetragen. Das Journal ist eine chronologische Aufzeichnung, in der die Einträge in der Reihenfolge ihres Auftretens kumuliert werden. Journaleinträge werden im dritten Schritt in ein Hauptbuch übertragen (gebucht). In den Hauptbüchern werden die Buchungen nach Konten geordnet.

Der Buchungszeitraum ist für die Anwendung des Matching-Konzepts in der Periodenrechnung von zentraler Bedeutung. „Matching“ ist der Grundsatz, dass Unternehmen „Erträge“ in dem Zeitraum ausweisen, in dem sie „Erträge“ erzielen, während sie Aufwendungen in dem Zeitraum ausweisen, in dem sie sie verursachen.

Kontinuierliche Buchführung durch die Periode

Historisch gesehen waren Journale immer gebundene Notizbücher, in die Buchhalter kurz nach einem Verkaufsabschluss, nach dem Anfallen einer Ausgabe und nach jedem anderen Ereignis, das sich auf die Konten des Unternehmens auswirkte, handschriftliche Einträge machten. Ledgerbuchungen erfolgten in Abständen, da die Buchhalter dieselben Einträge von Hand in ein anderes gebundenes Notizbuch für Schritt 3 des Buchhaltungszyklus schrieben. Üblich war es, eine umfassende Fehlerkontrolle und die Erstellung der Probebilanz auf die letzten Wochen des Berichtszeitraums zu verschieben.

Heutzutage existieren Journale und Hauptbücher natürlich meist als Software und Daten in elektronischen Buchhaltungssystemen. Buchhalter nehmen natürlich immer noch Buchungen vor, aber auch andere Personen steuern Einträge bei. In der Regel nehmen sie die Eintragungen manuell über Bildschirmformulare vor, aber viele Eintragungen werden auch automatisch vorgenommen (z. B. durch ein Kassensystem).

Softwaresysteme automatisieren auch andere Phasen des Buchführungszyklus. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, als Buchführung und Rechnungslegung noch handschriftliche Notizen auf Papier bedeuteten, buchten die Buchhalter während des Buchungszeitraums nur selten Journaleinträge auf Hauptbuchkonten. Mit automatisierten Systemen hingegen können Journaleinträge kontinuierlich in das Hauptbuch gebucht werden. Außerdem überprüfen die Systeme kontinuierlich auf Fehler. Das Auffinden von Fehlern und die Vornahme von Korrekturen müssen nicht bis zum Ende der Bilanzierungsperiode warten.

Die Praxis, die Buchhaltungssysteme immer auf dem neuesten Stand zu halten – jederzeit bereit für den Abschluss – ist als kontinuierliche Buchführung bekannt.

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