Gärtner aufgepasst! Milkweed Toxicity

Monarchfalter schlürft Nektar von der Milkweed-Pflanze.

Als Gärtner sind wir uns der Hautreizungen bewusst, die durch den Kontakt mit Pflanzen wie Poisonwood (Metopium toxiferum) und Manchineel (Hippomane mancinella) verursacht werden, die wir direkt in unseren Hinterhöfen auf den Florida Keys finden. Aber, die Augen, die Augen! Corneal Endothelial Toxicity, eine Toxizität, die die innerste Schicht der Hornhaut angreift und Symptome wie Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen und extreme Schmerzen hervorrufen kann, ist bei der Arbeit mit einigen unserer bekannten und beliebten Pflanzen wie Milkweed (Asclepias sp.) möglich. Ein gemeinsames Merkmal dieser Pflanzen ist ein milchiger Saft, der Latex enthält.

Milchkraut, Asclepias sp., ist in der Landschaft sehr beliebt, da es die Wirtspflanze für die Larven von Monarch und Königin der Schmetterlinge ist. Außerdem dient es als Nektarquelle für viele Bestäuber. Allerdings ist bei der Handhabung und Vermehrung von Milkweed Vorsicht geboten.

Milkweed Toxicity

Milchsaft von Asclepias sp.

Der Milchsaft von Asclepias sp. enthält eine Mischung aus Cardenoliden, Pregnanglykosiden und anderen Herzglykosiden. Die Schäden, die relativ kurzlebig sind, bestehen aus Hornhautabschürfungen, Ödemen, Verlust der Hornhauttransparenz und Falten in der Hornhaut. Schon geringe Mengen von Milkweed-Saft, wie z. B. ein Wischen über eine verschwitzte Stirn, können die Augen schädigen; die Symptome treten jedoch nicht sofort auf, sondern oft erst Stunden später, was die Diagnose zusätzlich erschwert. Die Symptome klingen oft innerhalb von 24 bis 48 Stunden ab, obwohl eine augenärztliche Behandlung und steroidhaltige Augentropfen den Heilungsprozess beschleunigen und eine Infektion vermeiden helfen. Einige andere häufig vorkommende Pflanzen, die Herzglykoside enthalten, sind Oleander (Nerium Oleander ) und Avocado (Persea americana).

Viele Pflanzen mit einem milchigen Saft sind in der Lage, Toxizität zu verursachen. Pflanzen der Gattung Euphorbia haben ebenfalls einen giftigen Milchsaft mit unterschiedlichen Gehalten an verschiedenen Terpenen. Die Symptome und Schäden sind denen des Milkweed sehr ähnlich, allerdings sind die Abschürfungen eher punktförmig als linear gestreift. Häufige Pflanzen, die hier in den Keys vorkommen, sind der Bleistiftkaktus (Euphorbia tirucalli) und der Hornkaktus (Euphorbia milii). Mitglieder der Familie der Araceae, zu der beliebte Pflanzen wie Antuhrium, Caladium, Philodendron und Dieffinbachia sp. gehören, können aufgrund des im Pflanzensaft enthaltenen Kalziumoxalats ebenfalls Augenprobleme verursachen.

Handhabung von Milkweed

Beim Umgang mit Milkweed und anderen Pflanzen mit milchigem Saft ist es wichtig, den Kontakt mit den Augen zu vermeiden. Das Tragen von Augenschutz und Handschuhen verringert die Exposition. Waschen Sie sich nach jedem Kontakt mit dem Saft sofort die Hände. Wenn bei Ihnen nach der Arbeit mit Milkweed die oben beschriebenen Symptome auftreten, waschen Sie Ihre Augen gründlich mit Wasser oder einer Kochsalzlösung aus. Wenden Sie sich an Ihren Augenarzt und informieren Sie ihn über Ihre Exposition.

Für weitere Informationen über Milkweed und das Sammeln von Samen: https://xerces.org/milkweed-faq

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.