Ein Leitfaden für eine ausreichende Kalziumzufuhr bei Legehennen

Wussten Sie, dass die Eierschale eines Hühnereis zu 94 Prozent aus Kalziumkarbonat besteht?

Wenn also Ihre eierlegenden Hinterhofhühner nicht genügend Kalzium mit der Nahrung aufnehmen, sind die Eier eine der ersten Stellen, an denen sich die Symptome eines Mangels zeigen. Was viele Hobbyisten nicht wissen, ist, dass der Kalziumbedarf von Legehennen bei heißem Wetter und mit zunehmendem Alter steigt!

Zu den häufigen Kalziummangelsymptomen bei Legehennen gehören dünne, schwache Eierschalen und sogar Eier, die ohne Schale gelegt werden.

Damit Ihre Hühner gesund bleiben und ihre Eier widerstandsfähig sind, sollten Sie Ihre Hühnerherde immer mit einem ausgewogenen Futter füttern, das speziell für ihr Alter und ihren Verwendungszweck zusammengestellt wurde (d. h. Fleischhühner benötigen anderes Futter als Legehennen). Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie Ihren Hinterhofhühnern einige schmackhafte Kalziumzusätze geben.

Quellen für Kalziumzusätze für Hinterhofhühner

Sie können Ihren eierlegenden Hühnern Kalzium geben, indem Sie Ihre Hühner entweder mit Kalk oder gemahlenen Austernschalen füttern. Solche Zusätze sind in den meisten Landwirtschafts- und Futtermittelläden erhältlich. Im Gegensatz zu herkömmlichem Hühnerfutter können Sie diese Futterzusätze in einem separaten Futtertrog anbieten, damit die Hühner jederzeit darauf zugreifen können.

Ihre Legehennen können auch von einem Vitamin-A-, -D- und -E-Pulver profitieren, das jeden zweiten Tag in der Woche dem Wasser zugesetzt wird.

Einige Hobbyzüchter, die versuchen, Hühner mit wenig Geld aufzuziehen, recyceln alte Eierschalen als Quelle für billiges Kalzium. Dazu werden die Eierschalen nach dem Kochen oder Backen gründlich gereinigt und dann im Ofen sterilisiert. Doch Vorsicht ist geboten! Wenn Sie die Eierschalen nicht gründlich in unkenntliche Stücke zerkleinern, kann die Fütterung Ihrer Hühner mit Eierschalen dazu führen, dass sie anfangen, ihre eigenen Eier zu fressen.

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