Bäume und Sträucher

Koniferen – die Zapfenträger – dominieren die Wälder der Nordkaskaden. Sie erstrecken sich vom Meeresspiegel bis in die alpine Zone, schützen die niedrigen Täler und klammern sich an die dünnen Mineralböden der hohen Gipfel.

Die Nadelbäume werden wegen ihrer charakteristischen nadel- oder schuppenförmigen Blätter, die das ganze Jahr über bestehen, oft als immergrüne Bäume bezeichnet. Zwei Lärchenarten sind jedoch laubabwerfend – sie werfen ihre Nadelblätter im Herbst ab, nachdem sie sich in einen schönen, sanften Goldton verfärbt haben.

In den North Cascades bestimmen Nadelbäume die wichtigsten Waldtypen, aber zu ihrer Komplexität tragen auch viele Arten von laubabwerfenden Laubbäumen bei. Ahorn-, Pappel- und Erlenarten wachsen in den natürlichen Öffnungen, die durch Störungen im oberen Kronendach entstehen. Dies geschieht, wenn große Bäume vom Wind umgeweht werden oder an Krankheiten sterben. Laubbäume wachsen auch an den Rändern von Bächen und Flüssen, wo mehr Licht zur Verfügung steht.

Im Unterholz dieser Wälder wachsen holzige Sträucher, sowohl Nadel- als auch Laubbäume, die Schutz und Nahrung für Wildtiere bieten. Viele Vögel, wie z. B. der Kolibri, nutzen Sträucher auch als Nistplatz. Sträucher sind auch entlang von Flusskorridoren wichtig, wo ihr Schatten dazu beiträgt, dass die Wassertemperaturen für Fische, insbesondere Lachse, und andere Wasserbewohner nicht zu hoch werden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Strauch und einem Baum?

Im Allgemeinen sind Bäume über 20 Fuß hoch und haben Stämme mit einem Durchmesser von mehr als 2 Zoll in 4,5 Fuß Höhe über dem Boden. Sträucher sind kleiner als Bäume und haben oft viele kleine, holzige, mit Rinde bedeckte Stämme, die aus der Basis herausragen.

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